Cooks grobe: apple maps als fehltritt, die watch als rettung
Tim Cook steht vor dem Abschied als CEO von Apple. Doch anstatt Triumphfeiern gibt es eine ehrliche Bilanz – und sie ist alles andere als rosig. Ein Fehler, der seine Amtszeit nachhaltig prägte, wird offen eingestanden: Apple Maps.
Die katastrophale geburt des karten-dramas
2012 debütierte Apple Maps und wurde prompt zum Albtraum des Unternehmens. Die Navigation war fehlerhaft, Landmarken falsch vermerkt – Nutzer wurden in die Irre geführt. Bloomberg berichtet, dass Cook die App als “einen großen Fehler” bezeichnete, der auf einer überschätzt lokalen Testphase beruhte. Die Konkurrenz, insbesondere Google Maps, profitierte enorm von Apples Desaster.
Die Reaktion war prompt und ehrlich: Apple entschuldigte sich und forderte Nutzer auf, andere Apps zu nutzen. Ein ehrlicher, wenn auch unangenehmer Moment. Doch das Kapitel Apple Maps ist für viele nach wie vor nicht geschlossen – die App ist bis heute nicht die beste Karte auf dem Markt.

Die apple watch als erfolgsgeschichte
Doch neben den Fehlern gibt es auch Lichtblicke. Die Apple Watch, insbesondere die Gesundheitsfunktionen, werden von Cook als sein größter Erfolg gewertet. Die Erinnerung an einen Nutzer, dessen Leben durch das Gerät gerettet wurde, schockierte ihn tief und verdeutlichte die Bedeutung von Innovation und Nutzerorientierung.

Neuer kopf, neue wege
Mit John Ternus übernimmt ein erfahrener Hardware-Ingenieur die Leitung. Ternus verspricht ein Produktportfolio, das “die Welt wieder verändern” wird. Die kommenden iPhone 18 Pro Modelle und die erste faltbare iPhone-Generation stehen bereits in den Startlöchern. Es bleibt abzuwarten, ob der neue CEO die Erfolgsgeschichte der Apple Watch fortsetzen und gleichzeitig die Fehler der Vergangenheit ausbüßen kann.