Apple airpods max 2: mehr leistung, gleicher preis – ein upgrade mit fragezeichen
Apple hat die zweite Generation der AirPods Max vorgestellt. Die überarbeiteten Over-Ear-Kopfhörer kosten 579 Euro – unverändert zum Vorgänger. Die Verbesserungen sind signifikant, doch die Frage ist, ob sie den Preis rechtfertigen.
Besseres klangbild und noise cancelling – ein deutlicher fortschritt
Der neue H2-Chip ist das Herzstück der Aktualisierung. Er ermöglicht nicht nur eine präzisere Klangwiedergabe – mit Unterstützung für verlustfreie Audioqualität bis 24 Bit und 48 kHz über USB-C – sondern treibt auch erweiterte Funktionen an. Die Geräuschunterdrückung wurde laut Apple um bis zu 50 Prozent verbessert. Das klingt nach einem großen Sprung nach vorne, besonders für Nutzer, die in lauten Umgebungen arbeiten oder reisen.
Aber es gibt auch Nuancen. Während der Klang insgesamt detaillierter und klarer ist, vermissen manche Nutzer vielleicht die subtilen Klangnuancen des Vorgängers. Und die Verbesserungen im Transparenzmodus sind zwar spürbar, aber nicht revolutionär.

Intelligente features – mehr als nur kopfhörer
Der H2-Chip eröffnet zudem neue Möglichkeiten. Adaptive Audio passt die Geräuschunterdrückung automatisch an die Umgebung an. Die Gesprächserkennung reduziert die Lautstärke, wenn man selbst spricht. Und die Echtzeitübersetzung, unterstützt durch Apple Intelligence, ist eine interessante Ergänzung. Die digitale Krone dient nun als Remote-Auslöser für die Kamera des iPhones oder iPads – eine praktische, wenn auch vielleicht nicht unbedingt notwendige Funktion.
Die reservierungsfreie Verfügbarkeit beginnt am 25. März, die Auslieferung soll Anfang April 2026 erfolgen. Apple bietet die AirPods Max 2 in verschiedenen Farbvarianten an.
Ob die AirPods Max 2 eine lohnende Investition darstellen, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab. Für audiophile Nutzer und Apple-Enthusiasten, die Wert auf höchste Klangqualität und innovative Funktionen legen, könnten sie eine attraktive Option sein. Für alle anderen bleibt die Frage: Sind 579 Euro für diese Verbesserungen gerechtfertigt?