Die Zukunft der Smartphone-Bordüren: Von Notwendigkeit zu Design
Die meisten Smartphone-Nutzer haben mit den Bordüren ihrer Geräte ein Problem. Sie finden sie unansehnlich und wünschen sich dünneres Design. Doch die Bordüren haben einen wichtigen Zweck. Sie verhindern unbeabsichtigte Berührungen, wenn man ein Smartphone greift, da meistens der Finger oder die Handfläche an der Leinwand anliegt und dadurch eine Funktion auslöst, die man nicht aktivieren wollte.
Andere Funktionen der Bordüren
Die Bordüren spielen auch eine Schutzfunktion zwischen dem Displayglas und dem Metallgehäuse des Handys. Wenn man das Gerät fallen lässt (was manchmal unvermeidbar ist), absorbieren die Bordüren die Fallenergie, sodass das Glas nicht bricht. Darüber hinaus verbinden sie sich mit dem Rahmen, um Wasser, Staub und Fremdkörper aus dem Handy zu halten.
Thinner bezels erfordern jedoch Zusatzkosten für den Hersteller, da Modifikationen erforderlich sind. Zum Beispiel müssen in einigen Fällen OLED-Panels um sich selbst gefaltet werden, um die Steuerungselemente für die Leinwand zu verstecken. Dies fügt Zusatzkomponenten- und Fertigungskosten hinzu, was erklärt, warum preisgünstigere Mittelklasse-Smartphones meist größere Bordüren haben.

Neuer Rekord: 0,35 mm Bordüren
Im Mai berichteten wir über ein Display-Panel von Tianma, das einen Rekord aufstellte (zumindest zu diesem Zeitpunkt): 0,35 mm Bordüren auf der Panelebene und 0,60 mm auf der Modul-Ebene. Es verfügt über einen Bildschirmaufnahmeverhältnis von bis zu 98,5%.
Ein neuer Rekord wurde jedoch kürzlich von TECNO vermeldet, das über ein Konzept-Handy mit 0 mm Bordüren posaunt. Dieses Gerät wird auf der IFA 2026 in Berlin vorgestellt, die vom 4. bis 8. September stattfindet, und heißt