Galaxy s25-schock: 17 unerwünschte apps nach update – bloatware-alarm!

Ein neuer Galaxy S25 Nutzer hat kürzlich eine schockierende Entdeckung gemacht: Nach einem Routine-Update von Verizon stürmten unerwartet 17 apps auf sein Gerät. Von Candy Crush bis Monopoly Go – eine ganze Reihe von ungeliebten Programmen, die ohne seine Zustimmung installiert wurden.

Ein dominoeffekt der bloatware

Reddit-Nutzer teilten Screenshots, die ein Smartphone-Display zeigten, das von unerwünschten Apps überladen war. Die Community analysierte schnell die Ursache: Digital Turbine, ein Anbieter von Auto-Installations-Tools, der von vielen Mobilfunkanbietern zur Verbreitung von Bloatware eingesetzt wird. Diese Tools installieren vorinstallierte Apps, oft mit Werbe- und Schadsoft-Elementen, um die Einnahmen des Anbieters zu steigern.

Es ist keine neue Entwicklung. Bereits 2016 gab es ähnliche Berichte über das Verizon Galaxy S7. Die Reaktion der Nutzer ist dabei kaum zu übertreffen – ein Spiegelbild der Frustration über unkontrollierte Software-Installationen.

Carrier-modelle und das problem der kontrolle

Carrier-modelle und das problem der kontrolle

Die Vorwürfe zielen auf die Mobilfunkanbieter ab, die diese Praktiken als notwendige Maßnahme zur Finanzierung ihrer stark subventionierten Handyangebote sehen. Doch die Nutzer fühlen sich ausgebeutet, da sie nach dem Kauf des Geräts weiterhin mit vorinstallierter Software konfrontiert werden, die sie nicht nutzen und oft nicht einmal wollen.

Es ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Carrier-Modelle den Kunden mit einem Preis-Leistungs-Argument locken, während gleichzeitig die Kontrolle über das eigene Gerät verloren geht. Die Installation von Apps, die der Nutzer nicht gebeten hat, ist ein deutliches Zeichen dafür.

So können sie die bloatware bekämpfen

So können sie die bloatware bekämpfen

Die gute Nachricht: Es gibt Wege, die Situation zu verbessern. Samsung bietet Anleitungen zur Deaktivierung vorinstallierter Apps – allerdings nur, wenn man weiß, wo sie installiert wurden. Unter ‘Einstellungen’ -> ‘Apps’ kann man die Option ‘System Apps’ aktivieren, um auch vorinstallierte Programme sichtbar zu machen und diese zu deaktivieren. Achtung: Nach einem Software-Update können diese Apps sich erneut einschalten – daher ist eine regelmäßige Überprüfung erforderlich.

Der Weg aus dieser Bloatware-Falle ist der Kauf eines Geräte, das nicht von einem Carrier vorgefertigt ist – eine teure, aber effektive Lösung. Es ist Zeit, dass die Mobilfunkanbieter transparentere Opt-in-Mechanismen anbieten und den Nutzern die Kontrolle über ihre Geräte zurückgeben.