Google feilt an ki-bildbearbeitung: präzisere retusche kommt bald
Google arbeitet an einer
signifikanten Verbesserung seiner KI-Bildbearbeitung Gemini. Nutzer sollen bald präziser Änderungen in Fotos definieren können – ein großer Schritt über die bisherigen Möglichkeiten hinaus.
Gemini lernt, bilder zu verstehen – und zu bearbeiten
Bisher beschränkte sich die Interaktion mit Gemini auf einfache Markierungen oder Textbeschreibungen. Komplexere Anpassungen erforderten manuelle Erklärungen, was den Prozess verlangsamte. Besonders bei KI-generierten Bildern, wie denen von Nano Banana, entstanden Ungenauigkeiten.
Die neue Beta-Version für Android präsentiert eine erweiterte Bearbeitungsfläche. Ein Klick auf das Stift-Symbol öffnet ein Menü mit Größenanpassung, Effekten und einem Textfeld. Hier können Nutzer präzise Anweisungen geben, beispielsweise die genaue Größe eines Bereichs festlegen oder einen Effekt vorab anwenden.
Diese Entwicklung ist mehr als nur eine technische Spielerei. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für kreative Anwendungen und erhöht die Effizienz. Statt stundenlang an einer Bildkorrektur zu arbeiten, können Nutzer mit Gemini gezielt Bereiche anpassen und das Ergebnis sofort sehen.
Die Verbesserung ist besonders wertvoll für detailreiche Bilder, bei denen kleine Veränderungen große Auswirkungen haben. Die neue Benutzeroberfläche ermöglicht eine feinere Kontrolle und reduziert den Bedarf an umständlichen Workarounds. Google positioniert sich damit als ernstzunehmender Wettbewerber im Bereich der KI-gestützten Bildbearbeitung. Die Konkurrenz schläft nicht, aber Google scheint hier einen entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich diese Verbesserungen auf die Nutzererfahrung auswirken.