Hisense erobert den mini-led-fernseher-markt: rgb-revolution für privatanwender
Die Mini-LED-Technologie hat die Bildqualität der Fernseher in den letzten Jahren deutlich verbessert. Doch jetzt kommt eine neue Generation auf den Markt: RGB Mini-LED. Hisense präsentiert in Madrid seine erste komplette Produktfamilie dieser Technologie und setzt damit einen neuen Standard für Farbbrillanz und Energieeffizienz.
Während herkömmliche LED-Fernseher weißes Licht filtern, um Farben zu erzeugen, nutzt RGB Mini-LED winzige rote, grüne und blaue LEDs direkt. Dies eliminiert Filter, reduziert den Energieverbrauch um bis zu 40% und ermöglicht eine Farbgenauigkeit von bis zu 90%. Die Technologie reduziert außerdem die Blaulichtemission um bis zu 42%, was die Augen schont.
Hisense startet mit drei produktlinien in den markt
Die neue RGB Mini-LED-Familie von Hisense umfasst drei Serien: UXQ, UR9S und UR8S. Die Serie UXQ, die bereits auf der IFA in Berlin vorgestellt wurde, bietet Modelle mit 116 und 100 Zoll und zeichnet sich durch einen Hi-View AI Engine X für Bild- und Tonoptimierung, eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz und Dolby Vision 2 aus. Die UR9S-Serie, verfügbar in 65, 75 und 85 Zoll, setzt auf ein Anti-Reflexions-System und bietet Gaming-Features sowie den HomeOS U9.5 als Betriebssystem. Die UR8S-Serie, die ab Juli in Größen von 55 bis 100 Zoll erhältlich ist, konzentriert sich auf ein verbessertes Audioerlebnis mit 2.1.2 Kanälen und einem maximalen Helligkeitswert von 3.800 Nits.
Die Technologie ist nicht ohne Herausforderungen. Die ersten Modelle waren aufgrund ihrer Größe und des hohen Preises noch limitiert. Hisense plant jedoch, die Technologie in Zukunft in noch kleineren Displaygrößen anzubieten – die zweite Generation, RGB Mini LED evo, mit einem zusätzlichen Farbkanal, soll 2027 auf den Markt kommen.
Der Einstiegspreis für die neuen Hisense RGB Mini-LED-Fernseher liegt bei etwa 1.500 Euro für das Einstiegsmodell der UR8S-Serie. Ein Preis, der die Technologie deutlich zugänglicher macht.
Hisense setzt damit ein klares Statement: Die Zukunft des Fernsehens ist brighter – und farbenprächtiger als je zuvor.