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Ki-agenten könnten bald fast alle online-jobs verändern – expertenwarnung

Die nächste welle der künstlichen intelligenz

Ein führender Ingenieur von Anthropic hat eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Eine neue Generation von KI-Agenten, die Computer bedienen können, wird in den nächsten Jahren fast alle internetbasierten Arbeitsplätze in den USA grundlegend verändern. Diese Entwicklung, so der Experte, wird sich schneller vollziehen als viele derzeit erwarten. Die Diskussion um die Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt wird dadurch noch dringlicher.

Boris cherny und die entwicklung von claude code

Boris cherny und die entwicklung von claude code

Boris Cherny, der Schöpfer von Claude Code bei Anthropic, äußerte sich kürzlich im „Lenny’s Podcast“ und betonte, wie schnell die Fortschritte in der KI-Technologie voranschreiten. Insbesondere die KI-Systeme, die über Arbeitsplatz-Computerwerkzeuge interagieren können, entwickeln sich rasant weiter. Diese Entwicklung wird sich auf die Verantwortlichkeiten von Software-Ingenieuren, Produktmanagern, Designern und anderen Wissensarbeitern auswirken.

Was sind ki-agenten und wie funktionieren sie?

Was sind ki-agenten und wie funktionieren sie?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Chatbots, die lediglich Text oder Bilder generieren, können KI-Agenten digitale Werkzeuge nutzen. Sie können Befehle ausführen, Dokumente analysieren, Nachrichten versenden, Aufgaben zwischen Anwendungen erledigen und sogar Websites erstellen. Claude Code kann zunehmend wie ein Mensch einen Computer bedienen, obwohl Anthropic betont, dass diese Fähigkeiten noch nicht ganz auf menschlichem Niveau sind. Die neuesten Updates, Opus 4.6, treiben diese Entwicklung voran.

Die auswirkungen auf die produktivität im unternehmen

Cherny berichtet, dass sein eigenes Team bereits stark auf KI setzt, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Produktivität pro Ingenieur sei seit der Einführung von Claude Code drastisch gestiegen. Er ist davon überzeugt, dass die Modelle sich weiterhin verbessern werden und einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz in Unternehmen haben werden. Dies ist auch ein Grund, warum Anthropic seine Produkte aktiv vermarktet.

Das verschwinden des software-ingenieurs?

In einem Interview mit dem Podcast „Lightcone“ von Y Combinator prognostizierte Cherny, dass die Berufsbezeichnung Software-Ingenieur bereits im Jahr 2026 an Bedeutung verlieren könnte. Die langfristigen Auswirkungen dieser Entwicklung sind jedoch noch ungewiss. Die Gesellschaft müsse sich gemeinsam mit dieser Herausforderung auseinandersetzen, da nun jeder potenziell Software erstellen könnte.

Tipps für arbeitnehmer im wandel

Cherny rät Arbeitnehmern, die von diesem Wandel betroffen sind, aktiv mit KI-Tools zu experimentieren und deren Funktionsweise zu verstehen. Er betont, dass man sich der Technologie nicht fürchten sollte, sondern sie als Chance begreifen sollte. Die Anpassung an die neuen Gegebenheiten ist entscheidend, um in der zukünftigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Experimentieren und Lernen sind die Schlüsselwörter.