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Ki-lieferkette stabil? konflikt im nahen osten birgt risiken – experten warnen

Die rasch fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) steht vor neuen Herausforderungen. Während ein hochrangiger Manager von Seagate eine kurzfristige Beeinträchtigung der Lieferketten durch den Konflikt im Nahen Osten als gering einschätzt, mehren sich die Warnungen vor langfristigen Problemen, insbesondere im Bereich der Heliumversorgung – einem essentiellen Bestandteil bei der Herstellung von KI-Chips und Festplatten.

Seagate sieht kurzfristig keine großen auswirkungen

Seagate sieht kurzfristig keine großen auswirkungen

Ban Seng Teh, der Vertriebsdirektor von Seagate, äußerte sich gegenüber Bloomberg TV und betonte die aktuelle Resilienz der Lieferketten. Er verwies auf verschiedene Optionen, die das Unternehmen zur Sicherung der Versorgung prüft. Allerdings wirft die anhaltende Instabilität in der Region Fragen auf, insbesondere angesichts der bereits bestehenden Engpässe bei KI-Speicherchips.

Die Produktionsausfälle von flüssigem Erdgas (LNG) in Ras Laffan, Katar, haben etwa ein Drittel der weltweiten Heliumproduktion lahmgelegt. Helium ist ein kritischer Rohstoff für die Herstellung von Speicherchips, da es derzeit keine unmittelbaren Alternativen gibt, wie Bloomberg Intelligence Analyst Michael Deng erklärt.

Stryker wurde zudem von der iranischen Hackergruppe Handala Ziel eines verheerenden Cyberangriffs. Dies unterstreicht die zunehmende Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen im KI-Bereich.

Die Nachfrage nach Festplatten für Datzentren, die die Grundlage für KI-Anwendungen bilden, steigt rasant. Seagate und WD konzentrieren sich daher auf die Erhöhung der Speicherdichte statt auf eine Produktionssteigerung. Trotzdem erwarten beide Unternehmen, dass die Preise in den kommenden Jahren stabil bleiben werden.

Die Investitionen in KI sind ungebrochen. Der Pentagon setzt verstärkt auf Googles Gemini zur Automatisierung. Die Unternehmen scheinen bereit, höhere Kosten in Kauf zu nehmen, um nicht auf diese Technologie zu verzichten. Das Timing könnte jedoch kritisch sein, wenn die Heliumknappheit sich verlängert und die Produktionskapazitäten nicht schnell genug ausgebaut werden können.

Die Speicherdichte steigt, aber die Abhängigkeit von Helium bleibt. Eine langfristige Lösung ist dringend erforderlich, sonst drohen erhebliche Verzögerungen und Kostenerhöhungen im gesamten KI-Ökosystem.