Krieg im persischen golf: trump lockt mit waffenstillstand – ölpreise schießen in die höhe

Die Eskalation zwischen den USA und dem Iran setzt sich fort. Trotz der anhaltenden Spannungen signalisierte US-Präsident Donald Trump eine mögliche Beendigung der militärischen Kampagne gegen den Iran – auch wenn der Schollentransit durch den Schah Bahmann-Sten weiter blockiert bleibt. Die jüngsten US-Angriffe auf eine iranische Stadt mit einer bedeutenden Nuklearanlage lösten eine massive Explosion aus, während Teheran als Vergeltung einen voll beladenen kuwaitischen Tanker im Persischen Golf attackierte.

Ölpreise explodieren: europa kämpft mit lieferengpässen

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Die Aktienmärkte in den USA reagierten zunächst positiv auf Trumps Äußerungen. Der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average legten um 0,9 Prozent zu, der Nasdaq hinzukam mit einem Aufschwung von 0,8 Prozent. Doch die anhaltenden Störungen des Schiffsverkehrs im Schah Bahmann-Sten, durch den ein Fünftel des weltweiten Öltraffics fließt, belasten die Energieversorgung Europas massiv. Die Preise für Rohöl sind im März um über 40 Prozent gestiegen. Brent-Rohöl notiert über 107,56 Dollar pro Barrel, während das Rohöl der Referenzsorte um 83 Cent auf 103,71 Dollar zunimmt. In den USA kostet Benzin bereits über 4 Dollar pro Gallone – ein Niveau, das seit 2022 nicht mehr erreicht wurde.

Marco Rubio sprach von „Optionen“ für Trump angesichts der iranischen Drohung, den Schah Bahmann-Sten zu sperren. Die iranische Seite habe angeblich ein „Pfand“ für den Schollentransit errichtet. Die Inflation in der Eurozone stieg im März auf 2,5 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Die europäischen Aktienmärkte reagierten gemischt: Der britische FTSE 100 stieg um 0,9 Prozent, der französische CAC 40 um 0,5 Prozent und der deutsche DAX um 0,6 Prozent. Der japanische Nikkei 225 verlor hingegen 1,6 Prozent.

Die steigenden Zinsen von Fed und EZB wurden vor dem Iran-Konflikt bereits erwartet, doch die aktuelle Lage beschleunigt die Debatte. Der Euríbor erreichte mit einem Anstieg den höchsten Stand seit 2008. Die Erholung der Märkte seit dem Beginn des Konflikts am 28. Februar wurde durch die jüngsten Ereignisse zunichte gemacht. Besonders betroffen sind der koreanische Kospi (-4,3 Prozent) und der Hongkonger Hang Seng (-0,2 Prozent).

Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts sind noch nicht vollständig absehbar, doch eines ist klar: Die Energiepreise werden weiterhin volatil bleiben, und die geopolitische Lage im Persischen Golf ist weiterhin äußerst angespannt. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden spürbar sein, und es wird eine lange Phase der Unsicherheit geben.