Lazarus-hacktoren greift erneut: kryptomarkt in panik!
Ein verheerender Cyberangriff hat die Kryptowelt erneut erschüttert. Das mysteriöse norwegische Hacktivisten-Team Lazarus hat erneut eine massive Krypto-Diebstahl verübt – diesmal mit verheerenden Folgen.

Rivalen ruhen sich nicht auf ihren lorbeeren aus
Nach dem katastrophalen Vorfall im Februar 2025, bei dem rund 1,3 Milliarden Euro Ethereum von Bybit gestohlen wurden, scheint Lazarus nicht zu ruhen. Der Angriff im April 2026 auf die dezentrale Investmentplattform KelpDAO hat nun über 250 Millionen Euro – und das sind keine Spielereien – gefordert. Die Zahlen sind alarmierend, und die Konsequenzen werden noch spürbar sein.
Es handelt sich um den bisher größten Krypto-Cyberangriff des Jahres 2026. Die Details sind düster: Ein Großteil des gestohlenen Kapitals besteht aus einem Rest-Staking-Token (rsETH) des Ethereum-Protokolls EigenLayer. Konkret sind es rund 116.500 rsETH, was einem Wert von etwa 124.600 ETH oder 3.730 BTC entspricht. LayerZero bestätigt, dass zwei Server des Unternehmens kompromittiert wurden – ein klarer Beweis für die Professionalität der Angreifer.
Um die Sicherheit zu untergraben, nutzte Lazarus eine ausgeklügelte Geldwäsche-Maschinerie. Durch die Platzierung von Sicherheiten in sogenannten Kreditprotokollen, wie Aave v3, und die anschließende Beantragung von weiteren Vermögenswerten, insbesondere Wrapped Ether (WETH), wurde eine massive Schuld in den betroffenen Protokollen geschaffen. „Die vorläufigen Erkenntnisse deuten auf einen hochspezialisierten staatlichen Akteur, höchstwahrscheinlich das Lazarus-Team aus der Republikgebietssone der Demokratischen Volksrepublik Korea, hin“, so eine offizielle Mitteilung von LayerZero. Der Verdacht ist begründet: Die Taktik erinnert unweigerlich an frühere Angriffe, insbesondere an die Diebstähle bei WazirX und DMM Bitcoin im Jahr 2024.
Experten wie Henri Arslanian von Nine Blocks Capital Management sehen die Sache klar: „Die Handschrift des Lazarus-Teams ist unverkennbar.“ Der Ruf des Teams als Elite-Cyberkriminalitäts-Einheit, mit Verbindungen zum nordkoreanischen Regime, ist seit Jahren etabliert. Die gestohlenen Gelder werden traditionell zur Finanzierung des Atomprogramms Nordkoreas verwendet. Ein Bericht von 2024 der USA dokumentiert bereits mehr als 3 Milliarden Dollar an Kryptowährungen, die seit 2017 und 2024/2025 von Nordkorea gestohlen wurden – eine erschreckende Zahl.
Dieser Angriff ähnelt den Diebstählen bei WazirX und DMM Bitcoin im Jahr 2024, bei denen über 540 Millionen Euro entwendet wurden. Zum Glück hat die betroffene Firma bestätigt, dass es keinen Kontagionseffekt zu anderen Assets oder Anwendungen gibt. CoinDesk hat den Vorfall als „den größten Krypto-Cyberangriff des Jahres 2026“ bezeichnet und warnt vor der Sicherheit in diesem Sektor. Die Entwicklung ist beunruhigend, insbesondere im Hinblick auf das Experimentieren des gefährlichen Hacktivisten-Teams Kyber mit post-quanten-Verschlüsselung in Windows.
Die Lage ist ernst. Die Welt der Kryptowährungen steht vor einer neuen Herausforderung – und die Verantwortlichen sollten sich bewusst sein, dass die Konsequenzen dieser Attacke weitreichend sein werden. Die Sicherheit muss oberste Priorität haben, und die Industrie muss sich schnell anpassen, um weiteren Angriffen vorzubeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.