Linux-nachricht: nvidia-treiber ermöglicht 4k-hdmi-funktionen

Ein lange erwarteter Durchbruch für Linux-Anwender mit NVIDIA-Grafikkarten: Der Open-Source-Treiber Nouveau ermöglicht nun die Verwendung von HDMI 2.1-Funktionen wie 4K-Haushaltsmonitoren und 120-Hz-Auflösungen.

Überwindung von lizenz- und bakteriologie-hindernissen

Überwindung von lizenz- und bakteriologie-hindernissen

Die Verwendung dieser Funktionen war bislang auf Windows beschränkt, weil das HDMI-Forum die Zugriffe auf die besten HDMI-2.1-Funktionen für Open-Source-Systeme verwehrt hatte. Doch nun hat David Airlie, ein bekannter Linux-Entwickler bei Red Hat, in Zusammenarbeit mit Claudes Code und der KI-Firma Anthropic den entscheidenden Schritt getan, um die Lizenz- und Bakteriologie-Hindernisse zu überwinden.

Airlie hat erfolgreich den sogenannten HDMI FRL (Fixed Rate Link) aktiviert, der für hohe Auflösungen und hohe Bildwiederholrate von 120 Hz oder mehr notwendig ist. Ein wichtiger Aspekt dabei war die Verwendung des kleinen GPU-System-Prozessors (GSP) innerhalb der NVIDIA-Tarife, der viele der schwierigen Aufgaben des HDMI FRL erledigt.

Das bedeutet, dass der Linux-Treiber nun die korrekten Anweisungen an den GSP senden kann, um die Funktionen zu aktivieren, ohne an die von NVIDIA verwendeten Firmware-Code zu greifen. Airlie hat diese Lösung erfolgreich getestet mit einer NVIDIA-Ampere-Tarife und erzielte spektakuläre Ergebnisse.

Der nächste Schritt ist, den Code in die offizielle Linux-Kernel-Version 7.2 zu integrieren, die dieses Sommer erwartet wird. Ab dann können Linux-Anwender NVIDIA-Tarife mit den HDMI 2.1-Funktionen nutzen, die ihnen bisher nur Windows-Anwender boten.