Meta zieht stecker bei horizon worlds: metaversum-traum platzt

Meta hat einen entscheidenden Rückschlag für seine Vision vom Metaverse erlitten: Ab dem 15. Juni verlieren Nutzer der Quest-Brillen den Zugriff auf Horizon Worlds. Die virtuelle Welt, in der Avatare interagieren und spielen konnten, wird eingestellt. Damit beschleunigt sich der Abstieg eines einst so vielversprechenden Vorhabens.

Zuckerbergs metaverse-fahrplan: ressourcenflucht hin zu ki

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Die Entscheidung markiert einen deutlichen Shift für das Unternehmen. Bereits in den letzten Monaten wurden Ressourcen von der Reality Labs, der Abteilung für Virtual Reality und Augmented Reality, abgelenkt. Im Januar wurden 1.000 Stellen gestrichen und mehrere Spiele-Studios geschlossen. CEO Andrew Bosworth hatte zuvor angekündigt, den Fokus auf mobile Anwendungen zu verlagern – ein klarer Hinweis auf die sinkenden Erwartungen an vollständig immersive virtuelle Welten.

Die Investitionen in das Metaverse beliefen sich in den letzten Jahren auf Milliarden Dollar. Doch die hohe Kostenstruktur und die geringe Nutzerakzeptanz führten zu einer Neubewertung. Stattdessen setzt Meta nun verstärkt auf Künstliche Intelligenz, insbesondere im Bereich der portablen Geräte wie den Ray-Ban Meta-Brillen. Die Nutzerzahlen in Horizon Worlds waren nie mit den Hoffnungen vergleichbar, die Mark Zuckerberg in das Projekt gesteckt hatte.

Kritiker hatten die Metaverse-Strategie des Unternehmens schon früh in Frage gestellt. Neben Investoren auch Kinderschutzorganisationen äußerten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der potenziellen Risiken für Nutzer. Die Einstellung von Horizon Worlds ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Weg zum Metaverse noch lang und steinig ist – und dass Zuckerberg bereit ist, große Teile seiner bisherigen Strategie aufzugeben.