Microsoft-experte entkräftet langjährige windows-vorwürfe
Ein langjähriger Verdacht in der Tech-Community wurde jüngst von einem Microsoft-Experten entkräftet. Es ging um die Ursache für unerwartete Abstürze des Windows-Explorers, einer der am häufigsten genutzten Programme auf Computern. Viele Benutzer hatten angenommen, dass die Fehler direkt auf den Systemfehlern von Windows selbst zurückzuführen seien.

Raymond chen klärt auf
Raymond Chen, ein erfahrener Microsoft-Ingenieur, hat jedoch in einem Blog-Beitrag aufgezeigt, dass die Situation viel komplexer ist. Chen berichtete, dass die Abstürze nicht in der standardmäßigen 64-Bit-Version des Explorers auftraten, sondern in einer 32-Bit-Version, die auf 64-Bit-Systemen ausgeführt wurde.
Diese Besonderheit führte Chen zu der Überzeugung, dass der Fehler nicht an eine direkte Benutzer-Aktion, sondern an eine falsche Interaktion zwischen einem Drittanbieter-Programm und dem Betriebssystem lag.
Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Drittanbieter-Programm, ein Desinstaller, wiederholt einen Prozess ausführte, um Dateien zu löschen, aber dabei falsche Parameter in der Arbeitsspeicher verwendete. Dies führte zu einer progressiven Verfälschung der Arbeitsspeicher, die letztendlich den Windows-Explorer infiltrierte und zu den Abstürzen führte.