Mögliches schreckbild: mobiles von kindern
Der Umgang mit Smartphones bei Jugendlichen wird immer dringender thematisiert. Nachdem einige Länder wie Australien und das Vereinigte Königreich bereits eine Altersgrenze von 16 Jahren für Sozialmedien festgelegt haben, gezocht Spanien nach Möglichkeiten, den Zugang von Kindern zu ersten Mobilgeräten zu beschränken. Denn die Experten warnen vor den unerwarteten Folgen, die der Missbrauch von Displays und KI-Technologien auf das kognitive Entwicklung von Jugendlichen hat.

Kinder und erwachsene: alle sind betroffen
Ein Studie der Newport Healthcare Research & Innovation Centre hat untersucht, wie das Smartphone-Verhalten junger Menschen und ihrer Erziehungsberechtigten miteinander korreliert. Der Autor, Don Grant, kam zu dem Schluss, dass sich ein bedenkliches Muster entwickelt hat: Erwachsene beginnen sich immer mehr an ihre Geräte zu binden, während Kinder versuchen, die Aufmerksamkeit ihrer Eltern mit ihren eigenen Handys zu erobern.
Grant warnt, dass die Folgen des Missbrauchs von Displays und KI-Technologien für Jugendliche bedenklich seien. Sie könnten Probleme mit der Selbstwahrnehmung, sozialen Beziehungen und der Angst vor Isolation entwickeln. Eine Mutter, die ihn besuchte, erzählte ihm, dass ihre Tochter sie gefragt hatte, ob sie mehr zu ihrem Smartphone als zu ihr höre. Grant meinte, seine Kollegin sei sprachlos geblieben und völlig zerschunden gewesen.