Oled-revolution: von budget-monitoren bis zur high-end-performance
Die Displayszene ist ein Schlachtfeld der Ansprüche. Wer einen wirklich guten Monitor sucht, stolpert oft über eine erschreckende Wahrheit: Die vermeintlich besten Modelle sind alles andere als unumstritten. Ein Dilemma, das sich zwischen dem Streben nach maximalem Wert und der Bereitschaft, für Qualität zu zahlen, abspielt. Wir haben die aktuell wichtigsten OLED-Displays unter die Lupe genommen und zeigen, wo Ihr Geld wirklich hingeht.

Oled-hype und preis-leistungs-debatte
Es geht um die beiden Extreme: Der Käufer, der auf sein Geld bestanden hat und für wenig Geld ein überraschend gutes Ergebnis erzielt. Und der, der bereit ist, etwas mehr zu investieren, um die für OLED-Technologie typische Brillanz voll auszuschöpfen. Wir haben eine Auswahl getroffen, die diese unterschiedlichen Ansprüche berücksichtigt – von preisgünstigen Optionen bis zu High-End-Modellen, die kaum Einwände offenbaren.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf den Samsung Galaxy Book3 360, einen 13,3-Zoll-Convertible, der sich als vielseitiger Begleiter für den mobilen Arbeitsalltag erweist. Sein Herzstück ist ein AMOLED-display mit Full HD-Auflösung und einer beeindruckenden Farbdeckung von 120 % DCI-P3, unterstützt durch das optionale S Pen. Unter der Haube werkelt ein Intel Core i5-1340P, 16 GB RAM und ein 512 GB SSD-Speicher – mehr als ausreichend für Büroarbeiten, Surfen und Multitasking. Das Gerät wiegt knapp 1,2 Kilogramm, lässt sich per USB-C aufladen und bietet dank Thunderbolt 4 und Wi-Fi 6E auch modernste Konnektivität.
Doch der wahre Blickfang ist zweifellos das 27-Zoll-QD-OLED-display des MSI MAG 274QP. Hier wird der Preis für eine außergewöhnliche Bildqualität gerechtfertigt. Das Panel überzeugt mit einer nativen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz und einer extrem kurzen Reaktionszeit von nur 0,03 ms. Das Ergebnis: Bilder ohne Bewegungsunschärfe, tiefste Schwarztöne und eine Farbbrillanz, die selbst anspruchsvollste Nutzer begeistert. Die 99 % DCI-P3 und 98 % AdobeRGB Farbdeckung machen das Display zu einer idealen Wahl für Foto- und Videobearbeitung.
Der Asus ROG Strix XG27AQDMGR bietet eine ähnliche Leistung, setzt aber auf ein WOLED-Panel statt QD-OLED. Trotzdem punktet das Display mit einer hervorragenden Bildqualität, einer hohen Bildwiederholfrequenz und einer breiten Farbpalette. Das Highlight ist die Zertifizierung DisplayHDR 400 True Black, die für besonders dunkle Schwarztöne sorgt. Allerdings ist das WOLED-Panel in dunklen Szenen nicht ganz so kontrastreich wie ein QD-OLED-Panel – ein kleiner Kompromiss für den Preis.
Und dann ist da noch der Gawfolk Curvo Ultrawide. Hier geht es weniger um die Panel-Qualität, sondern um den enormen Arbeitsplatz, den man auf einem 34-Zoll-Display mit 21:9-Seitenverhältnis bekommt. Das VA-Panel bietet einen guten Kontrast und eine hohe Bildwiederholfrequenz von 165 Hz. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die HDR-Performance limitiert ist und das Display nicht für alle Spiele geeignet ist – vor allem, wenn man native 21:9-Unterstützung benötigt (PS5 und Xbox haben hier Einschränkungen).
Letztendlich hängt die Wahl des richtigen Monitors von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Ob Sie Wert auf maximale Bildqualität, einen großen Arbeitsplatz oder ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen – hier gibt es für jeden Geschmack das passende Modell. Doch eines ist klar: Die OLED-Technologie hat die Displayszene nachhaltig verändert – und die Entwicklung geht weiter.