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Playstation setzt auf dynamische preise – und macht gamer wütend

Dynamische Preisgestaltung ist zurück – und diesmal mit kriegerischen Auswirkungen. Die Einführung von Preisschwankungen auf der PlayStation Store hat eine Welle der Empörung unter Gamern ausgelöst. Was als vermeintlich clevere Marketingstrategie gedacht war, droht, die Kundenbeziehung nachhaltig zu beschädigen.

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Playstation testet dynamische preise: ein riskantes experiment

Playstation testet dynamische preise: ein riskantes experiment

Die PlayStation Store nutzt seit vier Monaten ein System, das die Preise für über 190 Spiele in mehr als 80 Ländern individuell anpasst. Diese Preisschwankungen, die durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden, führen dazu, dass ein Spiel für unterschiedliche Nutzer einen völlig anderen Preis hat. So kostete beispielsweise Helldivers 2 in den USA teilweise 28,89 US-Dollar statt der regulären 39,99 US-Dollar – ein Rabatt von fast 29 Prozent. In Europa konnte Astro Bot für 61,16 Euro erworben werden, während der ursprüngliche Preis 69,99 Euro betrug.

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Die Preissenkung erfolgt nicht zufällig. Es wird vermutet, dass ein komplexer Algorithmus das Kaufverhalten der Nutzer analysiert – vergangene Käufe, die Betrachtung von Spielvideos, die Häufigkeit von Einkäufen im Store – um dann einen persönlich zugeschnittenen Preis zu berechnen. Das Ziel: Kunden durch den vermeintlich günstigeren Preis zum Kauf animieren.

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Doch diese Strategie stößt auf breite Kritik. Gamer sehen darin eine Form der Diskriminierung. Warum sollte ein Spieler, der seit Jahren treu zur PlayStation Marke steht, plötzlich mehr für ein Spiel bezahlen als ein Neukunde? Die Frage nach der Gerechtigkeit dieser Preisgestaltung hallt durch die Gaming-Community.

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PSPrices hat die Preismanipulation aufgedeckt. Die Nutzer reagieren verärgert, da die ungleiche Behandlung das Gefühl vermittelt, dass es eine