Tdt-geheimnis gelüftet: so nutzen sie ihren smart-tv als heimliches aufnahmegerät
Die TARD wird oft übersehen, aber viele Smart-TV-Besitzer wissen nicht, wie sie das kostenlose Fernsehen optimal nutzen können. Doch es gibt eine einfache Methode, um Ihr Fernsehgerät in ein persönliches Aufnahmegerät zu verwandeln – und das ohne teure Anschaffungen.

Der versteckte ‘rec’-knopf: so starten sie die aufnahme
Der Trick ist überraschend simpel: Ein USB-Stick. Durch die Verbindung eines USB-Laufwerks mit Ihrem Smart-TV aktivieren Sie oft eine integrierte Funktion, den ‘Personal Video Recorder’ (PVR) oder ‘Time Shift’. Viele Hersteller wie Samsung, LG, Sony und Philips bieten diese Möglichkeit an – sie ist aber oft versteckt.
Die Frequenz, mit der diese Funktion aktiviert wird, variiert je nach Modell. Oftmals erscheint eine Benachrichtigung, wenn ein USB-Gerät angeschlossen wird. Doch auch ohne diese Meldung kann der ‘REC’-Knopf, der sich meist unter der 5 auf dem Sender besteht, aktiviert werden. Dieser Knopf ist oft unauffällig, wird aber mit der USB-Verbindung entsperrt.
Wichtig ist hierbei ein Format des USB-Laufwerks, entweder FAT32 oder NTFS. Viele Smart-TVs sind empfindlich gegenüber proprietären Dateiformaten und verlangen ein kompatibles Format, um die Aufnahmen zu speichern. Nutzen Sie mindestens 16 GB Speicherplatz, besser sind 32 GB oder mehr, besonders wenn Sie in HD aufnehmen möchten.
Beachten Sie, dass die Aufnahmen oft nur auf dem jeweiligen Smart-TV wiedergegeben werden können. Die Urheberrechte schränken die Wiedergabe auf das Gerät ein, auf dem die Aufnahme vorgenommen wurde. Dennoch bietet diese Methode eine kostengünstige Möglichkeit, Ihre Lieblingssendungen ganz nach Ihrem eigenen Zeitplan zu genießen – ohne den starren TV-Zeitplan zu akzeptieren.
Ein Detail, das oft übersehen wird: Es ist ratsam, das USB-Laufwerk während der Aufnahme nicht zu entnehmen. Dadurch können Daten beschädigt werden und die Aufnahme beeinträchtigt werden.