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Trump droht spanien: handelsabkommen gefährdet – rota y morón im visier

Washington setzt den Druck auf Madrid: US-Präsident Donald Trump droht mit einem Handelsabbruch, falls Spanien die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón für Angriffe auf Iran nicht erlaubt. Die Reaktion der Europäischen Kommission war deutlich: Brüssel erinnert Washington an seine Verpflichtungen aus dem bestehenden Handelsabkommen.

Eu hält an ihrer position fest

Eu hält an ihrer position fest

Die Europäische Kommission, vertreten durch den Handels-Sprecher Olof Gill, bekräftigte die Erwartung, dass die USA ihre Zusagen im Rahmen der Gemeinsamen Erklärung einhalten. Diese Erklärung, unterzeichnet vom damaligen US-Präsidenten Trump und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im vergangenen Sommer, bildet die Grundlage für das bestehende Handelsverhältnis.

Madrid selbst hatte bereits auf die Drohung reagiert und betont, dass die USA ihre Vereinbarungen respektieren müssen. Die Position der Europäischen Union bleibt dabei unverändert. Gill wies auf die Bereitschaft der EU hin, die Interessen ihrer Mitgliedsstaaten zu verteidigen, wie sie bereits bei früheren Konflikten um Verteidigungsausgaben signalisiert wurde.

Die Eskalation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA Spanien als einen der wenigen NATO-Verbündeten kritisieren, der die vereinbarten Verteidigungsausgaben von 3 % bis 3,5 % des Bruttoinlandsprodukts nicht erfüllt. Trump bezeichnete Spaniens Haltung als „unfreundlich“ und warf dem Land vor, nicht über ein „großes Leadership“ zu verfügen.

Friedrich Merz, der deutsche Bundeskanzler, vermied eine direkte Stellungnahme zur Drohung, betonte aber, dass die Verbündeten versuchen, Spanien zu bewegen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Die US-Administration scheint entschlossen, ihre Drohung umzusetzen. Die Aussage, dass die USA „alles“ kappen könnten, „morgen oder heute“, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage. Der drohende Handelsabbruch könnte erhebliche wirtschaftliche Folgen für beide Seiten haben.

Die spanische Regierung hat bislang keine weiteren Kommentare zu der direkten Drohung von Trump abgegeben. Die EU beobachtet die Entwicklung jedoch genau und bereitet sich auf mögliche weitere Schritte vor, um die Interessen ihrer Mitgliedsstaaten zu schützen. Die Frage ist, ob die USA ihre harte Linie beibehalten oder zu einer diplomatischen Lösung bereit sind.

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