Usb4: die neue schnittstelle überholt usb-c – was sie jetzt wissen müssen

Die rasante Entwicklung der Technik bringt ständig neue Standards mit sich. Doch gerade bei Schnittstellen wie USB kann die Auswahl schnell überfordernd sein. Eine dieser Schnittstellen, die sich gerade bei Power-Anwendern und Profis etabliert, ist USB4. Sie verspricht höhere Geschwindigkeiten und mehr Flexibilität als ihre Vorgänger.

Usb4: die nächste generation von usb-c

Usb4: die nächste generation von usb-c

Lange Zeit wurde die USB-C-Schnittstelle als die vielversprechende Zukunft gesehen. Doch jetzt gibt es einen Nachfolger, der in Sachen Performance deutlich aufzieht: USB4. Obwohl USB4 das gleiche physische Design wie USB-C verwendet, bietet es eine ganze Reihe von Verbesserungen. Im Kern basiert USB4 auf der Thunderbolt 3-Technologie und verspricht Datenübertragungsraten von bis zu 20 oder 40 Gigabits pro Sekunde. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber älteren USB-Standards.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Neben der schnellen Datenübertragung unterstützt USB4 auch Videoausgänge über DisplayPort und PCIe-Datenströme gleichzeitig. Das bedeutet, dass man ein einzelnes Kabel für das Laden des Laptops, die Übertragung großer Dateien und die Verbindung eines externen Monitors nutzen kann. Und das nicht nur mit geringer Leistungsaufnahme. USB4 kann Laptops mit bis zu 240 Watt laden – eine enorme Leistungsfähigkeit, die auch größere Geräte mit Strom versorgen kann.

Die Verwirrung beginnt jedoch oft bei der Identifizierung der richtigen Kabel und Geräte. Nicht jedes USB-C-Kabel ist gleich. Um sicherzustellen, dass man die volle Leistung von USB4 nutzen kann, sollte man auf die Angaben auf der Verpackung achten. Achten Sie auf Hinweise wie „USB 40 Gbps“ oder „USB 80 Gbps“. Zusätzlich geben einige Hersteller die unterstützte Leistung in Watt an (z.B. „100W“, „140W“ oder „240W (EPR)“). Wer Thunderbolt-Kompatibilität benötigt, findet oft ein kleines Blitzsymbol auf der Verpackung.

Seriöse Hersteller wie Anker, Belkin und Cable Matters bieten zertifizierte USB4-Kabel und -Adapter an. Wichtig ist, auf das USB-IF-Zertifikat und den E-Marker-Chip zu achten. Dieser Chip identifiziert die tatsächlichen Fähigkeiten des Kabels und verhindert so Engpässe. Ohne diesen Chip kann ein Kabel zwar das USB-C-Format besitzen, die volle USB4-geschwindigkeit aber nicht liefern.

Die nächste Generation, USB4 v2, verspricht sogar noch höhere Geschwindigkeiten von bis zu 80 oder 120 Gigabits pro Sekunde und unterstützt Displays mit 6K oder 8K Auflösung. Die Entwicklung deutet klar darauf hin: USB4 ist nicht nur eine Verbesserung, sondern eine grundlegende Neuausrichtung der Schnittstellentechnologie. Wer Wert auf maximale geschwindigkeit und Flexibilität legt, sollte sich jetzt mit USB4 auseinandersetzen. Die Zukunft der Datenübertragung ist da.

Die zunehmende Verbreitung von USB4 wird die Art und Weise, wie wir unsere Geräte verbinden und nutzen, grundlegend verändern. Die Kompatibilität mit älteren USB-Standards wird zwar beibehalten, aber die Vorteile von USB4 sind unübersehbar. Es ist kein vorübergehender Trend, sondern ein klarer Schritt in Richtung schnellerer und effizienterer Datenübertragung.

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