Valve-forscher: linux soll spielern helfen
Die Verarbeitung von Grafikspeicher in Linux hat sich verbessert, dank eines cleveren Tricks von einem Valve-Ingenieur. Natalie Vock hat herausgefunden, dass Linux bei vollgefülltem Grafikspeicher die falschen Daten aus dem Spiel in die RAM bewegt. Das führt zu Leistungsverlust und einem langsameren Spielablauf.

Die lösung: linux weiß, was wichtig ist
Um dies zu beheben, setzt Valve auf eine Technik namens cgroups. Diese erlauben es, Anwendungen in Gruppen zu organisieren und ihnen Prioritäten zuzuteilen. Damit kann Linux erkennen, welches Programm gerade im Vordergrund läuft und welches im Hintergrund.
Wenn also der Grafikspeicher voll ist, kann Linux nun klären, ob es wichtige Spiel-Daten sind, die bleiben sollten, oder ob es andere, weniger wichtige Daten sind, die in die RAM verschoben werden können. Dadurch wird die Spielgeschwindigkeit bei Spielern mit geringem Grafikspeicher verbessert.
Die neue Funktion unterstützt auch den Spielbetrieb, indem sie dem aktiven Spiel eine höhere Priorität gibt. Eine weitere Funktion sorgt dafür, dass das System sich auf die aktuell geöffnete Spiel-Fenster konzentriert. Dadurch können andere, im Hintergrund laufenden Programme nicht so viel RAM beanspruchen und behindern dadurch das Spiel.