Windows 10: warum viele nutzer bleiben – und wie microsoft ins fettnäpfchen trat
Die Kiste läuft – und das seit Jahren. Für Millionen Windows 10-Nutzer ist das der Grund, warum sie dem Betriebssystem trotz des verabschiedeten Supports treu bleiben. 25,36 Prozent des Marktes halten dem System die Treue, ein Wert, der Microsoft offensichtlich Kopfzerbrechen bereitet. Doch das Problem liegt tiefer als nur in der Trägheit der Nutzer.

Ein update, das zum albtraum wird
Microsoft versprach ein müheloses Upgrade auf Windows 11. Dateien, Anwendungen – alles sollte reibungslos weiterlaufen. Tatsächlich war der Installationsprozess schnell und unkompliziert. Doch was folgte, war für einige Nutzer ein Schock: Ein drastischer Leistungsverlust. Ein Nutzer, der sein Samsung 970 EVO SSD-laufwerk nutzte, berichtete von einem Verlust von bis zu 75 Prozent der Leistung. CrystalDisk Mark zeigte Werte von lediglich 900 MB/s bei Lesevorgängen und Schreibvorgängen, obwohl das Laufwerk normalerweise über 3.400 MB/s bzw. 2.400 MB/s erreichen sollte – ein herber Rückschlag.
Das Problem scheint kein Einzelfall zu sein. Die Ursache liegt in Inkompatibilitäten der Treiber, die nach dem Update auf Windows 11 25H2 auftreten. Ein Wechsel von Windows 10 zu Windows 11 25H2 bringt also nicht nur neue Features, sondern auch potenzielle Stolpersteine mit sich. Die Lösung mag simpel erscheinen: Ein Update der SSD-Treiber. Doch das zeigt, wie fragil die vermeintliche