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X muss sich ändern: eu-abmahnung zwingt elon musk zur anpassung der verifizierung

Brüssel hält X, einst bekannt als Twitter, für irreführend. Die Social-Media-Plattform muss sich nacheiner 120 Millionen Euro schweren Strafe in der Europäischen Union binden. Die Entscheidung der EU-Kommission zwingt Elon Musk, seine Kontrollmechanismen grundlegend zu überarbeiten.

Verifizierung unter druck: x muss neue wege finden

Die Kommission kritisierte das bisherige System, bei dem kostenpflichtige Verifizierungen den Eindruck erweckten, ein blauer Haken garantiere Glaubwürdigkeit. Diese Praxis, die Musk 2022 eingeführt hatte, wurde als Täuschung gewertet. Die EU forderte X auf, bis zum 12. März Lösungen vorzulegen oder mit zusätzlichen Sanktionen zu rechnen.

Thomas Régnier, Sprecher der Europäischen Kommission, bestätigte die Lösungsvorschläge: „Die Kommission wird die vorgeschlagenen Lösungen nun sorgfältig prüfen.“ Konkrete Details blieben zunächst aus. X reagierte nicht auf eine Anfrage von Bloomberg.

Die Strafe ist nicht die einzige Kritik an X. Zuvor wurden auch mangelnde Transparenz bei Werbung und die Weigerung, unabhängigen Forschern Zugriff auf öffentliche Daten zu gewähren, bemängelt. X hat die Strafe bereits angefochten und muss entweder den Betrag zahlen oder eine finanzielle Sicherheit hinterlegen.

Politische auswirkungen: ein konflikt mit den usa

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Die Entscheidung der EU, ein Unternehmen unter Elon Musks Führung zu bestrafen, verschärft die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Brüssel und Washington. Die Trump-Administration hat die EU für Zensur kritisiert und Visabeschränkungen für EU-Beamte und Antidesinformationsaktivisten verhängt. Der französische EU-Technologiekommissar Thierry Breton, ein wiederholter Kritiker Musks, war ebenfalls betroffen.

Die Situation zeigt, dass Musks ambitionierte Vision für X auf Widerstand stößt. Die EU besteht auf Transparenz und Verantwortlichkeit, auch in der digitalen Welt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob X die Anforderungen der EU erfüllen kann – und welche Konsequenzen es hat, wenn nicht.

Die 120 Millionen Euro sind eine deutliche Botschaft: Auch die mächtigsten CEOs müssen sich an die Regeln halten. Eine Regel, die die Glaubwürdigkeit digitaler Plattformen schützen soll.

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