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Amazon prime video ultra: preisanstieg und 4k-zwang – was bedeutet das?

Amazon erhöht die Preise für seinen Streaming-Dienst Prime Video deutlich. Die neue Variante, genannt Prime Video Ultra, kostet 4,99 US-Dollar pro Monat – ein Anstieg von 66 Prozent im Vergleich zur Basisversion. Und das ist erst der Anfang.

Prime video ultra: mehr für mehr geld?

Prime video ultra: mehr für mehr geld?

Für 4,99 US-Dollar erhält man zwar zusätzliche Features wie fünf gleichzeitige Wiedergaben und 100 Downloads statt 25. Doch der entscheidende Punkt: Nutzer der Basis-Version verlieren den Zugriff auf 4K-Inhalte. Das bedeutet, wer nicht auf das teurere Ultra-Abonnement umsteigt, sieht ab dem 10. April – dem Start von Prime Video Ultra – Filme und Serien in 1080p.

Die Entscheidung von Amazon ist kein Zufall. Das Unternehmen setzt auf eine Strategie, die bereits andere Streaming-Anbieter verfolgen: Mehr Abonnements, höhere Preise, weniger Anstrengung bei der Content-Beschaffung. Die Verkaufszahlen von 4K Blu-rays steigen laut Prognosen sogar um 12 Prozent im Jahr 2025. Ein Trend, der die Entscheidung von Amazon weiter untermauert.

HD/HDR bleibt weiterhin in der Basisversion erhalten, ebenso wie Dolby Vision. Doch der 4K-Zugang wird nun exklusiv für Ultra-Abonnenten. Die hohen Produktionskosten für Produktionen wie „The Lord of the Rings: Die Rings of Power“ oder „Fallout“ rechtfertigen diese Preissteigerung? Das ist fraglich. Die Konkurrenz schläft nicht: Auch andere Streaming-Dienste erhöhen regelmäßig ihre Preise. Der Kampf um die Aufmerksamkeit des Zuschauers wird teurer.

Amazon argumentiert mit den hohen Investitionen in Premium-Funktionen und die Notwendigkeit, die Flexibilität für die Kunden zu gewährleisten. Doch die Kunden sehen eine klare Entwicklung: Streaming wird teurer, und der Zugang zu hochwertigem Content wird zunehmend an ein teureres Abonnement gebunden. Die Zukunft des Streaming sieht nicht nach günstiger aus.