Movistar plus+ schrottet kanäle ab – sport-fans in schwierigkeiten

Die Sportlandschaft bei Movistar Plus+ hat sich in den letzten Wochen dramatisch gewandelt. Nachdem Disney Channel einstiegen, verliert die Plattform nun überraschend neun weitere Sportkanäle – ein Schlag für viele Abonnenten.

Der abgang von sport-champions: ein teurer neuanfang?

Die OTT-Dienste von Movistar, Vodafone und Orange müssen sich nun mit einer deutlich schmälern gegenseitig. Die Nutzerzahlen werden sinken, während die operatoren versuchten, mit Preissenkungen im Markt anzukommen. Die Strategie der vergangenen Jahre, die Reihenfolge der Sender nicht zu ändern, wird sich nun als fatal erweisen. Es ist eine Konsequenz der zunehmenden Konkurrenz und des Wandels im Medienkonsum, dass traditionelle Sender ihre Reihenfolge ändern.

Zuerst wurden acht Champions-League-Kanäle zeitweise gestrichen – ein Schachzug, der bis 2026/27 zurückkehren soll. Doch auch hier gibt es eine böse Überraschung: Golf 2, ein etablierter Kanal, verschwindet komplett. Die Entscheidung, die offenbar überraschend kam, ist ein Zeichen dafür, dass Movistar Plus+ seine Sportstrategie grundlegend überdenkt.

Dazn und die wm 2026 – ein teurer deal

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Die operatoren geht mit einem neuen Angebot an den Start. Die Nutzer, die das Paket „Deportes Total“ abonnieren, erhalten Zugang zu 104 Spielen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, darunter auch die Partien der spanischen Nationalmannschaft. Ein lukrativer Deal mit DAZN, der jedoch auch die Kosten für die Kunden erhöht. Die Frage ist, ob sich die Investition für Movistar Plus+ langfristig auszahlen wird.

Zudem sollen zwei neue Kanäle, „Baloncesto por M+“, ihre Sendungen starten. Die Preise werden mit 9,99 € pro Monat angeboten. Ein Angebot, das in Zeiten von Preisschwankungen und steigenden Kosten für die Kunden eine Herausforderung darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Sportprogrammierung bei Movistar Plus+ entwickeln wird und ob die Abonnenten weiterhin bereit sind, für den Zugang zu ihren Lieblingssportarten zu zahlen.

Die Realität sieht anders aus: Die Nutzer müssen sich auf eine weitere Reduzierung der Sportangebote einstellen. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Anbieter immer wieder Kanäle streichen und neue Sender einführen müssen, um ihre Kunden zu halten. Ein Balanceakt, der jedoch immer schwieriger wird.