Asiens ängste wachsen – trumps blockade senkt ölpreise

Die wirtschaftliche Schattenlast des Irankonflikts fängt in Asien an, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Blockade im Strategic-Hub Ormus im Golf von Oman verhängt hat.

Indiens ölnot: der größte verlierer

Der indische Staat, der bislang auf umfangreiche Vorräte an Treibstoffen in den Reserven des Straßenverkehrs und auf die Übersee-Handelsschifffahrt setzte, muss nun mit einem erheblichen Rückgang seines Öl-Bestands rechnen.

Die Ereignisse in Ormus haben den Handel mit iranischem Öl praktisch zum Erliegen gebracht, während die verbleibenden Vorräte schnell verbraucht werden. Die indischen Petrochemischen Raffinerien behaupten, dass sie noch für etwa einen Monat auskommen, aber die Preise für Diesel und andere Erdöl-Derivate sind weitaus höher als in den Jahren nach der Ukraine-Krise.

Chinas reserven helfen – aber nicht genug

Chinas reserven helfen – aber nicht genug

China, mit seinen riesigen strategischen Vorräten, scheint auf den ersten Blick weniger betroffen zu sein. Doch auch dort steigen die Preise, insbesondere für Privatunternehmen, die einen erheblichen Teil der Raffineriekapazität repräsentieren.

Das Szenario in Asien wird immer dramatischer: Jeden Tag, der vergeht, schädigt die Kriegsführung mehr Länder, ohne eine einzige Ausnahme zu machen.