Bizum marschiert 2026 ins neue zeitalter
Die spanische Instant-Geld-Übermittlungsplattform Bizum bereitet sich auf einen Schlüsseljahr 2026 vor. Nachdem die Firma im Mai die Möglichkeit zum Bargeld-Zahlung in Geschäften vorgestellt hat, will sie nun einen direkten Konkurrenten zu Google und Apple im Bereich digitale Taschen werden. Diese Strategie nennt sich Bizum Pay.
Bizum pay: die neue mobile bezahlmethode
Mit Bizum Pay können Nutzer ab Mitte 2026 über ihr Mobilgerät in einem TPV bezahlen. Dadurch wandelt sich Bizum von einer reinen Überweisungs-Plattform für Privatpersonen in ein vollwertiges digitales Portemonnaie für mobile Bezahlungen in Geschäften und im Online-Handel.
Benutzer können ihre Bankkarten speichern und direkt an ihre Bizum-Konto verknüpfen. Sie können dann zwischen der direkten Überweisung auf ihr Bankkonto und Zahlung mit den gespeicherten Karten wählen.

Bizum: die europäische plattform
Die europäische Zentralbank (EZB) rät an, eine bestimmte Summe als Vorsorge gegen den Iran-Krieg zu halten – damit kann man in Geschäften mit Bizum bezahlen. So wird Bizum Pay zum Bezahlen in Geschäften, aktueller Entwurf: TPV.
Bizum plant, die Plattform in anderen europäischen Ländern wie Irland, Österreich, Zypern, Malta, den baltischen Staaten und den Balkanländern zu etablieren, wie Forbes meldet. Die EZB schätzt, dass diese europäische Plattform die Abhängigkeit von den US-amerikanischen Zahlungssystemen Visa und Mastercard reduzieren kann.