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Titel: Fed-Experten sprechen von möglicher Zinzzusage - Inflation bleibt ein Risiko

In den Protokollen der jüngsten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank (Fed) wird die Möglichkeit einer zukünftigen Zinzzusage thematisiert. Viele Teilnehmer der Sitzung am 29. Juli sehen es als "notwendig" an, dass der US-Zentralbanker wieder Zinsen anheben muss, wenn die Inflation nicht abflacht. "Einige Teilnehmer bemerkten, dass die aktuellen Finanzbedingungen möglicherweise nicht eng genug sind, um einen Rückkehr der Inflation auf 2% zu erleichtern", wie die Protokolle festhalten. Trotz dieser Haltung unterstützte die Mehrheit der Anwesenden die Entscheidung, die Refinanzierungsrate unverändert zu belassen, da sie die Informationen, die bis zur nächsten Sitzung erlangt werden könnten, als "klärender" und "inflationssichernder" ansah.

Titel: Fed-Experten sprechen von möglicher Zinzzusage - Inflation bleibt ein Ris

Titel: Fed-Experten sprechen von möglicher Zinzzusage - Inflation bleibt ein Ris

Das Analysematerial, das mehrere FOMC-Mitglieder vorlegten, zeigte auf, dass die Preiserhöhungen in den Dienstleistungen und den Grundnahrungsmitteln weiterhin hoch waren. Selbst wenn man diejenigen Komponenten ausschloss, die stärker von den Folgen des Konflikts im Nahen Osten und der Zölle betroffen waren, blieb die latenten Inflation bemerkenswert stabil. "Die Teilnehmer betrachteten ihre Inflationsprognosen als sehr ungewiss und sahen die inflationsbedingten Risiken tendenziell aufsteigend", wie die Fed-Protokolle festhalten. "Viele Teilnehmer bemerkten, dass die kürzliche Eskalation des Konflikts im Nahen Osten die Inflationsprognosen erheblich trüben ließ. Diese Teilnehmer kommentierten, dass ein langwieriger Konflikt möglicherweise die Lieferketten verlängern und Druck auf die Preise ausüben könnte."

Die Fed entschied sich, die Zinsen im Zielbereich von 3,50% bis 3,75% zu belassen, was den Erwartungen der Analysten entsprach. Damit verzeichnete der Zentralbanker sein fünftes aufeinanderfolgendes Mal, bei dem die Refinanzierungsrate unverändert blieb, seitdem sie im Januar stabilisiert wurde.

Gegen die Entscheidung stimmten jedoch drei FOMC-Mitglieder, die eine Zinzzusage um ein Viertel-Punkt favorisierten. Eine Spaltung, die sich in den Protokollen abzeichnet. Zudem plädierte Fed-Präsident Kevin Warsh während der Sitzung dafür, die Frequenz der geldpolitischen Sitzungen zu reduzieren. Er schlug vor, sechsmal im Jahr statt acht zu tagen, wöchentlich statt monatlich. Warsh argumentierte, dass eine reduzierte Frequenz "mehr Informationen zwischen den Sitzungen sammeln" und "politischen Entscheidungsträgern und Mitarbeitern mehr Zeit für strategische Überlegungen" ließe.